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28.05.2003

Lokando-Schulung in einem "virtuellen Klassenzimmer"

Ein Computer, ein Internetzugang, ein Headset, ein Teletutor – das sind die wichtigsten Zutaten für eine Online-Schulung. In einem virtuellen Klassenzimmer konnten interessierte Lehrerinnen und Lehrer die Plattform Lokando SCHOOL kennen lernen.

Kursanbieter „Fortbildung online“

Angeboten wurde dieser virtuelle Kurs von „Fortbildung online“. Der Arbeitsschwerpunkt von „Fortbildung Online" liegt in der synchronen, netzbasierten Organisation und Ausrichtung von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte aller Schularten und Fächer im deutschsprachigen Raum.

Begrüßungsbildschirm der online-Fortbildung: Teletutorin Claudia Wiesemann.

Kursangebot mit breitem Spektrum

Die online-Kurse werden von verschiedenen Teletutoren angeboten und zeigen ein breites Spektrum: In der Veranstaltungsliste finden sich Kurse zu Programmen, die für Lehrer nützlich sind wie z. B. „PowerPoint im Unterricht? Ideen zum Einsatz“, „Hypertext im Unterricht“ oder „Erstellung einer Web-Seite mit Schülern“. Und nun ist auch „Lokando SCHOOL“ vertreten.
Natürlich gibt es zur Methodik und Didaktik eines modernen PC-gestützten Unterrichts ebenfalls Fortbildungsangebote, wie z. B. „Interneteinsatz im Sprachunterricht“ oder „Hörspiele in der Grundschule – Planung und Ergebnisse einer Projektwoche“.

Eine Lernplattform wie Lokando passt in dieses Angebot sehr gut, hat man doch beispielsweise mit der Medienarchivierungsfunktion ein gutes Werkzeug, all die verschiedenen Medienprodukte in einem Schulpool zu archivieren.

Der Kurs „Die Lernplattform Lokando“

In einem einstündigen Kurs wurde den Teilnehmern das Grundprinzip der Plattform Lokando SCHOOL vermittelt. Teletutorin Claudia Wiesemann aus Berlin ist Lehrerin an einer Lokando Alpha-Schule (Erste Grundschule Weissensee) und arbeitet genauso gerne wie Ihre Schüler mit Lokando.

Sie erklärte zu Beginn den Grundgedanken der Plattform Lokando. Die Teilnehmer sehen dazu Folien auf ihrem Bildschirm, der Tutor kann Elemente einrahmen, mit einem Pointer Details zeigen und die zu Hause vor dem PC-Sitzenden hören seine Erklärungen über die Kopfhörer ihres Headset. Als Teilnehmer hat man z. B. die Möglichkeit, sich zu Wort zu melden und nachzufragen oder Nachrichten an die anderen Kursteilnehmer zu senden.

Oberfläche des virtuellen Klassenzimmers: links im Fenster sieht man seine „Mitschüler“ und den Tutor (grün), das große Fenster zeigt die Folien oder Dateien an.

Die Vorteile einer Mediendatenbank für die Schule zeigte die Lehrerin aus Berlin an Beispielen aus ihrer Schule: Dort gibt es z. B. eine Themenbank zum Theme „Fische im Aquarium“ oder Lesetexte in einer Themenbank für Deutsch. „Sogar die kleinen Schüler kommen gut mit dem Programm Lokando zurecht“, erzählt sie von der Schulpraxis. Besonders gefällt Lehrern, Eltern und Schülern, dass man auch zu Hause einen Ableger der Lokando-Schulversion nutzen kann: „Dann können die Schüler ihren Eltern zeigen, was sie gemacht haben und sogar als Hausaufgabe daran weiterarbeiten“.

Ansicht der Themenbank „Fische im Aquarium“ der 1. Grundschule Weißensee in Berlin – die Schule ist beim Lokando Alpha-Schul Programm dabei und arbeitet gerne und viel mit Lokando.

Weitere Kurse zu Lokando

Nach diesem Einführungskurs sind nun weiterführende Veranstaltungen geplant. Dort lernen die Teilnehmer dann die Grundfunktionen von Lokando SCHOOL kennen und welche Möglichkeiten es für aktive Medienarbeit gibt. Es lohnt sich also, bei „Fortbildung online“ vorbeizuschauen!

Kompetenz in Sachen eLearning

Insgesamt hat „Fortbildung Online“ über 400 Veranstaltungen mit rund 4.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Das Team von „Fortbildung Online“ kümmert sich nicht nur um das gesamte Anmeldeverfahren, sondern sorgt auch dafür, dass alle Teilnehmer vorab einen Technikcheck und eine Einführung im Handling der eLearning-Plattform „interwise“ (das Programm ist kostenlos downloadbar) durchlaufen haben.

„Fortbildung online“ sieht sich selbst als „Kompetenzzentrum für synchrones Teleteaching“, denn im deutschsprachigen Raum werden andere Bildungsinstitutionen beraten, eLearning-Projekte begleitet und an der Entwicklung neuer methodischer Möglichkeiten im synchronen eTeaching/eLearning mitgearbeitet.

Selbst Teletutor werden

LehrerInnen können nicht nur an den kostenlosen Kursen teilnehmen, sondern sich selbst zum zertifizierten Teletutor ausbilden lassen. Als Gegenleistung werden von den ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen kostenfrei zu erteilende Fortbildungsveranstaltungen eingefordert.

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